THERAPIE

Orthopädische Manuelle Therapie

 

Orthopädische Manuelle Therapie (OMT) ist eine Spezialisierung innerhalb der Physiotherapie, welche auf die Untersuchung und Behandlung von neuromuskuloskeletalen Problemen ausgelegt ist. Zentraler Bestandteil ist die permanente Problemreflektion (Clinical Reasoning), bei welcher hochspezifische Behandlungsansätze mit manuellen Techniken und therapeutischen Übungen verfolgt werden. OMT umfasst die verfügbare wissenschaftliche und klinische Evidenz durch Wirksamkeitsstudien und wird durch einen biopsychosozialen Rahmen für jeden Patienten individuell angetrieben (IFOMPT 2004).

 

Gegenüber der klassischen physiotherapeutischen Sitzung können wir uns bei der OMT mehr Zeit für Sie und Ihr gesundheitliches Problem nehmen. OMT setzt so insgesamt auf einen tiefgehenden diagnostischen und therapeutischen Prozess.

 

Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt, nicht Krankheiten oder Symptome. Wenn Sie das erste Mal zu uns kommen, nehmen wir uns Zeit und besprechen eingehend Ihre aktuellen Beschwerden und Ihre medizinische Vorgeschichte. Jeder Mensch hat eine eigene Geschichte. Das trifft ebenso auf die Entstehung von Beschwerden und Krankheiten zu. Anschließend folgt eine ausführliche Befundung und Diagnostik. Wir suchen nach den möglichen Ursachen und behandeln diese.

 

Die Erstbehandlung dauert 60 Minuten. Folgetermine können mit einer individuell angepassten Dauer von 30 oder 60 Minuten vereinbart werden.

 

Bitte beachten Sie, dass wir diesen Service nur als Privatleistung anbieten. Privat versicherte Patienten und gesetzlich versicherte Patienten mit einer Zusatzversicherung für Heilpraktikerleistungen können je nach Vertrag die Behandlung ganz oder teilweise erstattet bekommen. Bitte sprechen Sie dies im Vorfeld mit Ihrer Krankenkasse ab.

 

Weitere Informationen lesen Sie hier:

Zur Chiropraxis Schütze: www.chiropraxis-schuetze.de
Patienteninfos: www.omt-in-bewegung.de
Über die Organisation/Weiterbildung: www.omt-deutschland.de

 

IFOMT Logo DFOMPT Logo OMT Deutschland



Orthopädische Manuelle Therapie

 

Anwendungsgebiete:

 



NACH OBEN

Osteopathie

 

Die Osteopathie ist eine sanfte manuelle und ganzheitliche Therapie, die Funktionsstörungen des Körpers diagnostiziert und behandelt. Wesentlich für den Osteopathen ist die Erhaltung der Bewegung und Beweglichkeit der Gewebe im gesamten Organismus.

 

Knochen, Muskeln, Sehnen, Faszien aber auch das Nervensystem, die inneren Organe, das Blut- und Lymphsystem – alles steht miteinander in Verbindung. Wird die Beweglichkeit einzelner Körperstrukturen behindert, sind oftmals Schmerzen und Krankheiten die Folge. Dabei kann sich eine Störung, deren Ursache in einem bestimmten Bereich des Körpers liegt, oft auf andere, weit entfernte körperliche Regionen auswirken. Der Osteopath geht davon aus, dass der Körper zur Selbstregulierung fähig ist und versucht diese zu unterstützen und in Gang zu setzen.

 

Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt, nicht Krankheiten oder Symptome. Wenn Sie das erste Mal zu uns kommen, nehmen wir uns Zeit und besprechen eingehend Ihre aktuellen Beschwerden und Ihre medizinische Vorgeschichte. Jeder Mensch hat eine eigene Geschichte. Das trifft ebenso auf die Entstehung von Beschwerden und Krankheiten zu. Mit geschulten Händen ertasten wir das Gewebe Schicht für Schicht. Durch dieses sich "Hineinfühlen" können die Spannungsmuster und Bewegungseinschränkungen aufgespürt werden. Bei der osteopathischen Behandlung kommt je nach Gewebestruktur, in der die Beschwerden vorhanden sind, eine darauf abgestimmte Behandlungstechnik zum Einsatz. Die Arbeitsweise variiert von sanften bis zu manipulativen Methoden. Unser Ziel ist es, die mechanische Belastung von der Beschwerdestruktur zu nehmen, schlechte Durchblutungsverhältnisse und die Versorgung durch die zugehörigen Nerven zu verbessern und die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen.

 

Eine osteopatische Behandlung dauert 60 Minuten.

 

Bitte beachten Sie, dass wir diesen Service nur als Privatleistung anbieten. Privat versicherte Patienten und gesetzlich versicherte Patienten können je nach Vertrag die Behandlung ganz oder teilweise erstattet bekommen. Bitte sprechen Sie dies im Vorfeld mit Ihrer Krankenkasse ab.

 

 

Anwendungsgebiete:

  • im Bereich des Bewegungsapparates: bei Rückenschmerzen, Schulter-Nacken-Schmerzen, Ischiasbeschwerden, Bandscheibenproblemen, Gelenkproblemen und Verstauchungen
  • im internistischen Bereich: bei Verdauungsproblemen, Sodbrennen, Magenbeschwerden, Organsenkungen, Operationsfolgen wie Narben und Verwachsungen, bei Kopfschmerzen, Nasennebenhöhlenbeschwerden, chronischen Mittelohrentzündungen, Schwindel, Ohrgeräuschen / Tinnitus, nach Hörsturz
  • im Zahn-/Kieferbereich: in Begleitung fachärztlicher Behandlung bei Kiefergelenksproblemen und allen bissregulierenden Maßnahmen
  • im urogenitalen Bereich: bei chronischen Blasenentzündungen, Inkontinenz, Entleerungsstörungen, chronischen Nierenbeschwerden, Menstruationsbeschwerden
  • im Bereich der Kinderheilkunde: bei Geburtsfolgen wie Schädel- oder Gesichtsverformungen, Formen des kindlichen Schiefhalses, beim sogenannten KISS-Syndrom, Verdauungsstörungen / Blähungen, Schluck- und Saugbeschwerden



NACH OBEN


Manuelle Therapie

 

Die Manuelle Therapie ist ein Behandlungsansatz, bei dem Funktionsstörungen des Bewegungsapparates untersucht und behandelt werden. Grundlage der Manuellen Therapie sind spezielle Mobilisationstechniken, bei denen Schmerzen gelindert und Bewegungsstörungen beseitigt werden. Die Therapeuten untersuchen dabei die Gelenkmechanik, die Muskelfunktion sowie die Koordination der Bewegungen, bevor ein individueller Behandlungsplan festgelegt wird.

 

Die Manuelle Therapie bedient sich sowohl passiver Techniken als auch aktiver Übungen. Zum einen werden blockierte oder eingeschränkte Gelenke von uns mithilfe sanfter Techniken mobilisiert, zum anderen können durch individuelle Übungen instabile Gelenke stabilisiert werden. Ziel des Behandlungskonzeptes ist die Wiederherstellung des Zusammenspieles zwischen Gelenken, Muskeln und Nerven. Im Verlauf der Behandlung geben wir Ihnen Hinweise für Übungen, die Sie leicht in den Alltag integrieren können. So können Sie selbst den Behandlungserfolg und eine nachhaltige Therapie unterstützen.



NACH OBEN

Therapie der Cranio-Mandibulären Dysfunktion (CMD)


CMD ist der Fachbegriff für Funktionsstörungen des Kauapparates. Klinische Studien zeigen, dass viele Menschen an Funktionsstörungen des Kauorganes leiden, die zu Schmerzen im Kopf- und Gesichtsbereich führen. Die Folgen sind Schmerzen im Kiefergelenk beim Öffnen und Schließen des Mundes und Verspannungen in der Kau- und Nackenmuskulatur.

 

Aber auch Auswirkungen auf Hals-und Lendenwirbelsäule, ein Beckenschiefstand mit funktioneller Beinlängendifferenz, Reizung oder Kompression verschiedener Nerven, ständige Verspannungen und sogar Sehstörungen und Tinnitus werden im Zusammenhang mit einer CMD beobachtet. Eine Cranio-Mandibuläre Dysfunktion wirkt auf die Statik des gesamten Bewegungsapparates. Die Lebensqualität der Betroffenen ist oft massiv eingeschränkt. Auch Kinder und Jugendliche sind bereits häufig betroffen.

 

Die Ursachen, die zu einer CMD führen, können vielfältig sein. Neben einer genetischen Disposition kommen unter anderem auch schlecht sitzender Zahnersatz, Fehlstellungen der Zähne, unerwünschte Folgen von Zahnextraktionen oder eine schlecht eingestellte Bisslage nach einer kieferorthopädischen Behandlung in Betracht. Die CMD-Therapie wird in der Regel von Zahnärzten verordnet.

 

In der Therapie grenzen wir Ursachen, die zu einer Problematik des Kauapparates führen, durch eine Untersuchung des gesamten Bewegungsapparates ab. Oftmals sind die störenden Einflüsse multifaktoriell. Wir stellen die Diagnose primär mittels manueller Analyse der Bewegungseinschränkungen, Faszien- und Muskelspannungen und Kompensations-Muster. Ziel der Therapie ist es, zwischen Kiefergelenk, Zähnen, Muskulatur und Gesamtkörperhaltung eine Balance herzustellen.

 

 

 

Anwendungsgebiete:

  • schmerzhafte Muskelverspannungen im Kieferbereich
  • Zähneknirschen und -pressen, vor allem nachts und/oder bei Anspannung
  • häufige, auch migräneartige Kopfschmerzen
  • Knack- oder Reibegeräusche in den Kiefergelenken
  • eingeschränkte Mundöffnung
  • Gefühl, dass der Biss "nicht richtig zusammenpasst"
  • überdurchschnittliche Abnutzung der Zähne an den Schneidekanten
  • überempfindliche Zahnhälse



NACH OBEN

Bobath-Therapie


Das Bobath-Konzept wurde für neurologisch geschädigte Patienten im Kindes- und Erwachsenenalter entwickelt und wird ständig den neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung angepasst. Die Therapie wird bei Patienten mit Einschränkungen der Motorik, der Wahrnehmung oder des Gleichgewichts z.B. nach einem Schlaganfall eingesetzt.

 

Durch gezielte Behandlungstechniken werden Bewegungsfolgen und -übergänge aufgebaut sowie Gleichgewichtsreaktionen und die Körperwahrnehmung verbessert. Im Rahmen der "normalen Bewegung" sollen verloren gegangene Funktionen wieder erlernt und eine angepasste Reorganisation des Gehirns permanent abgerufen werden.

 

Für den Erfolg ausschlaggebend ist dabei die enge Zusammenarbeit von Patient und Therapeut und die individuelle Formulierung von Zielen, die sich an den motorischen Fähigkeiten des Patienten orientieren.

 

Dem Patienten soll eine bessere Bewältigung seines Alltags ermöglicht werden, wodurch sich seine Selbstständigkeit und Lebensqualität erhöht. Die physiotherapeutische Behandlung von Patienten mit neurologischen Krankheitsbildern beinhaltet eine enge Zusammenarbeit mit Ergotherapie und Logopädie.

 

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Bobath-Konzeptes ist das sogenannte "Handling" und "Management". Dabei werden auch die Angehörigen und Pflegepersonen in die Therapie eingebunden. Sie verbringen die meiste Zeit mit dem Patienten und fördern so intensiv durch gezielte Ansprache und Hilfestellungen, sowie einer besonderen Anordnung des Wohn- und Lebensbereiches, das Wiedererlangen der Wahrnehmungs- und Bewegungsfunktionen und aller Aktivitäten des täglichen Lebens.

 

 

Anwendungsgebiete:





NACH OBEN

Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF)

 

Die PNF basiert auf den Grundprinzipien der Neurophysiologie. Die Methode wird bei Kindern als auch bei Erwachsenen angewandt, die unter Einschränkungen oder Verlust der Bewegungssteuerung leiden. Diese Bewegungsstörungen können angeboren oder im späteren Lebensverlauf erworben sein.

 

PNF nutzt die Tatsache, dass Bewegungsabläufe einzelner Körperabschnitte und die Gesamtbewegungsmuster am gleichen Ort, nämlich im Gehirn, gespeichert sind. Durch gezielte Stimulation der Druck- und Dehnungsrezeptoren in den Muskeln (Propriorezeptoren) und spezielle Bewegungsübungen, können neue neurologische Verbindungen zum Gesamtbewegungsmuster geknüpft und Bewegungsabläufe verbessert werden.

 

 


Anwendungsgebiete:

  • Schlaganfall
  • Querschnittslähmung
  • Multiple Sklerose
  • Morbus Parkinson
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Frühkindliche Hirnschäden



NACH OBEN

Krankengymnastik


Krankengymnastik ist eine aktive und passive Bewegungstherapie zur Schmerzreduktion, Verbesserung der Haltung und Beweglichkeit sowie Muskelaufbau. Mobilität und Belastbarkeit für die alltäglichen Anforderungen im Beruf, Freizeit und Sport sollen erreicht werden.

 

Nach eingehender Befundaufnahme werden gemeinsam mit dem Patienten prophylaktische oder rehabilitative Bewegungs- und Kräftigungsübungen erarbeitet. Durch Einzelbetreuung kann der Therapeut sehr gut auf die Wünsche und Beschwerden des Patienten eingehen und einen individuellen Trainingsplan für eine ganze Behandlungsserie erstellen.

 

 

NACH OBEN

Atemtherapie


Die Atemtherapie dient dazu, den Abfluss von Bronchialsekret zu erleichtern, die Durchblutung im Brustkorb anzuregen und die Atmung insgesamt zu verbessern. Sie wird hauptsächlich bei Mukoviszidose, nach Lungenentzündung, bei Asthma und nach Lungen- oder Herzoperationen eingesetzt.

Schlingentischtherapie


Die Therapie im Schlingentisch dient vornehmlich der Entlastung verschiedener Körperteile. Es werden der Körper oder einzelne Körperteile in weichen Schlingen aufgehängt. So ist es möglich, die Eigenschwere der Extremitäten oder des Rumpfes aufzuheben, sodass Bewegungen schon mit minimalen Kraftaufwendungen möglich sind. Der Patient hat das Gefühl zu schweben.

 

Sämtliche Gelenke und die Wirbelsäule werden entlastet. Das hat den Vorteil, dass nicht belastungsfähige Gelenke oder Extremitäten schon recht früh funktionell trainiert werden können und die gute Stoffwechselversorgung für optimale Wundheilungsvorgänge sorgen kann. Wir nutzen den Schlingentisch häufig in Kombination mit Manueller Therapie.

 

 

Anwendungsgebiete:




NACH OBEN

Manuelle Lymphdrainage (MLD)


Mit dieser Therapieform wird ein gestörten Lymphabfluss verbessert oder wiederhergestellt. Gestaute Bereiche werden entlastet und der Druck im Gewebe und der Haut verringert.

 

Sanfte, streichend kreisende und pumpende Massagegriffe entlang der Lymphbahnen in Lymphflussrichtung sowie auf den Lymphknoten fördern den Fluss der Lymphe und erhöhen die Pumpleistung der Lymphgefäße. Damit wird die Ausleitung von belastenden Ablagerungen und überschüssigem Wasser aus dem Gewebe verbessert. So kommt es zu einer deutlichen Abschwellung des betroffenen Bereiches, die Beschwerden werden spürbar gelindert.

 

Nach einer Lymphdrainage kann der Lymphabfluss so angeregt sein, dass die Behandlung noch einige Stunden nachwirkt.

 

Die MLD wird bei operations- oder verletzungsbedingten Schwellungen angewandt. Durch den Abbau der Schwellung wirkt sie schmerzlindernd und fördert nach einer Verletzung die Rückkehr der Beweglichkeit. Vor allem nach Krebsoperationen mit Lymphknotenentfernung ist eine MLD wichtig, da sich infolge der Behandlung viel Lymphe im Gewebe ansammelt.

 

 

Anwendungsgebiete:

  • Lymphödeme (primäre und sekundäre)
  • Ödeme bei chronischer Beinveneninsuffizienz
  • Schwellung durch traumatologische Erkrankungen (z.B. Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse)
  • rheumatische Erkrankungen einschließlich Kollagenosen
  • Krebserkrankungen und deren Folgen
  • Verbrennungen
  • Migräne, Schleudertrauma, Tinnitus


NACH OBEN

Klassische Massage Therapie


Hierbei wendet der Therapeut manuelle Grifftechniken an, über die er mechanische Reize auf Haut, Unterhaut, Bindegewebe, Muskeln und Sehnen ausübt. Auch Nerven, Blutgefäße und das Lymphsystem werden durch die Massage beeinflusst.

 

Die klassische Massage dient dazu, verspannte Muskelpartien zu lockern, die Durchblutung und den Stoffwechsel zu fördern, den Kreislauf, den Blutdruck, die Atmung und die Psyche positiv zu beeinflussen sowie Schmerzen zu reduzieren. Angewandte Grifftechniken sind zum Beispiel Streichungen, Knetungen, Walken, Rollen, Lockern, Hacken, Klatschen oder Klopfungen. Diese werden vom Therapeuten je nach gewünschter Wirkung gewählt.

 

In Kombination mit vorheriger Wärmetherapie wie Fango wird die Maßnahme optimal abgerundet.

 

 

Anwendungsgebiete:




NACH OBEN

Bindegewebsmassage


Bei Erkrankungen des Bewegungsapparats oder der inneren Organe können Störungen im Stoffwechsel des Unterhautgewebes entstehen. Das Bindegewebe verspannt sich oder quillt auf. Die Bindegewebsmassage, auch Subkutane Reflextherapie, ist eine manuelle Reiztherapie.


Bei dieser Behandlungsmethode soll die Massage verschiedener Körperzonen Einfluss auf andere Organe nehmen. Der Therapeut setzt einen mechanischen Reiz an Haut, Unterhaut und Faszie. Damit soll eine Harmonisierung der Bindegewebsspannung, der inneren Organe, der Muskulatur, der Nerven und der Gefäße erreicht werden. Die besondere therapeutische Bedeutung der Bindegewebsmassage ist die Möglichkeit, Einfluss auf vegetative Regulationsmechanismen zu nehmen.


Der Patient verspürt während der Behandlung ein "helles, klares Schneidegefühl". Auch eine zeitweilige Quaddelbildung als Zeichen der gesteigerten Durchblutung gehört nach erfolgter Bindegewebsmassage dazu.

 

 

Anwendungsgebiete:

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Arthrosen
  • rheumatische Erkrankungen
  • neurologische Störungen
  • Erkrankungen der Atemwege
  • Erkrankungen im urogenitalen Bereich
  • Verdauungsbeschwerden


NACH OBEN

Marnitz-Therapie

 

Die Schlüsselzonenmassage und manuelle Therapie nach Dr. Marnitz ist eine Behandlungsmethode der physikalischen Therapie, welche direkt und reflektorisch wirkt.

 

Sie eignet sich vor allem bei orthopädischen Erkrankungen zur Mobilisation und Schmerzlinderung. Ideal ist die Kombination aus kleinflächig gezielter Tiefenmassage an Muskulatur, Faszien, Sehnen, Bändern und Gelenken, aus mobilisierenden manualtherapeutischen Maßnahmen und einem individuell erstellten Hausaufgaben-Übungsprogramm.


Nebenbei verbessert sie durch das Lösen von Blockierungen an Gelenken und Wirbelsäule über das vegetative Nervensystem die Funktion der inneren Organe. Da die Methode nicht großflächig die Durchblutung fördert, ist sie besonders zur Behandlung von Ödempatienten geeignet und hat sich in der Krebsnachsorge bewährt.

 


NACH OBEN

Faszientherapie


Bänder, Sehnen, Zwerchfell oder Herzbeutel: Faszien sind die Gewebe, die Muskeln und Skelett verbinden oder die Organe schützen. Seitdem neue bildgebende Verfahren einen Blick auf die Wirkung von Faszien zulassen, konnte nachgewiesen werden, dass sie auch bei vielen Schmerzsyndromen eine wichtige Rolle spielen.

 

Faszien umgeben jeden Muskel und jedes Organ. Sie sind mit sympathischen Nervenendigungen durchsetzt und wirken über diese auf unser vegetatives Nervensystem. Sie bilden sozusagen den Außenposten unseres autonomen Nervensystems. Durch Verletzungen oder Bewegungsmangel können Faszien verdrehen oder verkleben. Schmerzen oder Sensibilitätsstörungen sind die Folge.

 

Auch die Psyche kann Einfluss auf die Faszien nehmen. Sind wir gestresst, erhöht sich die Spannung der Faszien. Durch spezielle Griffe und gezielte Bewegungstherapie können Verklebungen gelöst und die Flexibilität der Faszien wieder erhöht werden. Ziel der Behandlung ist die Schmerzlinderung und die Verbesserung der organischen Funktion.

 

 

Anwendungsgebiete:

  • akute Schmerzen durch Verstauchung, Verrenkungen, Hexenschuss, Sportverletzungen, Bänderverletzung ...
  • chronische Schmerzen wie Rückenschmerzen , Schulter – und Nackenschmerzen, Hüftschmerzen, Knieschmerzen ...
  • Bewegungseinschränkungen in allen Gelenken mit und ohne Schmerzen
  • Taubheit, Sensibilitätsstörung, Schwächegefühl
  • Internistische Probleme


NACH OBEN

Elektrotherapie

 

Elektrotherapie ist der direkte oder indirekte Einsatz elektrischer Energie zur Heilung, Besserung oder Linderung einer Erkrankung. Das breite Spektrum an Energieformen gibt uns die Möglichkeit, den Schmerz, die Durchblutung und die Motorik des Patienten zu beeinflussen.

 

Die Elektrotherapie wirkt abschwellend, fördert die Durchblutung, stimuliert die Muskulatur und lindert den Schmerz. Zur Anwendung kommen Ultrareizstrom, die Galvanische Stromform oder die Tens-Therapie.

 

 

Anwendungsgebiete:



NACH OBEN

Ultraschall


Als häufig angewendetes therapeutisches Mittel in der physikalischen Therapie wird der Ultraschall genutzt. Die Wellen des Schalls sind mechanische Schwingungen mit zwei Haupteffekten, einer thermischen und einer mechanischer Wirkung.

 

Als Folgereaktion ergeben sind eine gesteigerte Durchblutung und eine Stoffwechselsteigerung im Gewebe des Schallgebietes. 

 

 

Anwendungsgebiete:

  • chronische Sehnenentzündungen wie Achillodynie, Epicondylitis oder Rotatorenmanschetten-Syndrom


NACH OBEN

Wärme-Kälte-Anwendungen

 

Während durch Wärme die Durchblutung gefördert wird, ziehen sich die Gefäße bei Kälte zusammen. Diese körperlichen Reaktionen machen wir uns vor allem bei der Behandlung von Muskelverspannungen und Sportverletzungen zu Nutze. Dabei kommen z. B. Naturmoorpackungen, die Heiße Rolle und Eispackungen zum Einsatz.




NACH OBEN

Kinesio-Taping


Kinesiotape ist ein elastisches Klebepflaster, welches mit unterschiedlichen Anlagetechniken verschiedene Beschwerden lindert.

 

Das Tape ist luft-, feuchtigkeits- und flüssigkeitsdurchlässig und kann somit mehrere Tage ohne auftretende Hautreizungen getragen werden. Es ist wasserbeständig, sodass es auch beim Duschen, Schwimmen oder erhöhter Schweißbildung haften bleibt. Das Tape wird in verschiedenen Farben verwendet. Neben einer Verbesserung der Muskelfunktion und des Lymphabflusses kann ein Kinesiotape die Gelenkfunktion unterstützen sowie Schmerzen reduzieren.

 

Wir empfehlen das Kinesio-Taping ergänzend zu anderen Therapien oder um bei sportlichen Aktivitäten das Verletzungsrisiko zu verringern. 

 

 

Anwendungsgebiete:

  • Muskelverletzungen und -verspannungen
  • Neuralgien und neuropathische Schmerzen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Beschwerden der Wirbelsäule
  • Gelenkschmerzen oder Arthrose z. B. Schultergelenk, Kniegelenk oder Daumengelenk
  • Gelenkinstabilität z.B. Sprunggelenk
  • Sehnenentzündungen
  • Lymphabflussstörungen


NACH OBEN

Schröpftherapie

 

Die Schröpftherapie zählt zu den ausleitenden Therapiemethoden und wird traditionell sehr lange in verschiedenen Kulturkreisen angewandt. Die Behandlung bietet die Möglichkeit, auf Störungen von Reflexpunkten und schmerzhafte Arealen einzuwirken und so die Selbstregulation des Organismus zu unterstützen. Dabei können Einlagerungen des Gewebes abgebaut werden.

 

Durch Schröpfgläser, in denen ein Unterdruck entsteht, werden Giftstoffe über das Immunsystem abgebaut. Hierbei kommt es häufig zu Blutergüssen oder kleinsten punktförmigen Blutungen unter der Haut, die nach wenigen Tagen abgebaut sind.

 

Grundsätzlich werden beim Schröpfen über Hautzonen Reize ausgeübt, die Schmerzen lindern und durchblutungsfördernd sind, sowie das Immunsystem anregen und verhärtete Haut- und Unterhautgewebe normalisieren.

 

Trockenes Schröpfen

Beim trockenen Schröpfen werden Schröpfgläser entlang der Reflexzonen des Patienten gesetzt. Das entstehende Vakuum weitet die Kapillaren, wodurch die Durchblutung des Gewebes stark angeregt wird, Stoffwechselfunktionen werden verbessert und das Gewebe entkrampft.

 

Schröpfmassage

Bei der Schröpfmassage werden die Sauggläser nicht nur punktuell angebracht, sondern an schmerzhaften, verschlackten Gebieten des Rückens entlang gestrichen, so dass eine flächige Therapiewirkung erreicht wird.


 

 

Die Schröpftherapie wird als ergänzende Therapieform empfohlen bei:



NACH OBEN